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Lay Low / Kongevegur

Wenn man an die isländische Musikszene denkt, fallen einem zuallererst Namen wie Sigur Rós, natürlich Björk, Seabear, Hjaltalín und mir persönlich noch FM Belfast ein.

Doch nach ihrem Debütalbum „Please Don’t Hate Me“ aus dem Jahre 2006 spielt sich auch die 28-Jährige Isländerin Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir unter ihrem Alter Ego Lay Low immer mehr ins Rampenlicht, supportete so zum Beispiel bereits Emilíana Torrini. Und womit? Mit Recht! Denn ihr Singer/Songwriter-Folk-Pop ist einfach nur schön – Musik zum träumen. Auch gelegentliche Blues- und Countryeinflüsse sind nicht zu überhören. Trotzdem ist es aber auch irgendwo noch Pop. Lay Low selbst nennt ihre Einfüsse die Musik der 50er, Country und Gospel, aber auch neuere Indiemusik. Aber vielleicht solltet ihr euch einfach ein eigenes Urteil bilden.

Das Nachfolgeralbum “Farewell Good Night’s Sleep” hat zwar nun auch schon einige Zeit auf dem Buckel, doch bei mir läuft es noch immer rauf und runter… Der Name hat übrigens einen ganz persönlichen Bezug zur Sängerin, die nach gewissem Erfolg des ersten Tonträgers mit Erfolgsdruck und Schlafproblemen zu kämpfen hatte. Das Album ist trotzdem großartig geworden.
Hoffentlich gibt es in nächster Zeit noch mehr von Lay Low zu hören.



Lay Low – Goodbye troubles

Der Track wird auf dem Soundtrack zu dem Film Kongevegur dabei sein, ist deswegen auf keinem der beiden Studioalben enthalten. Daher sind es auch Bilder aus dem Film die das Musikvideo enthält.
Der Streifen soll noch dieses Jahr fertiggestellt sein und hat mit Daniel Brühl auf jeden Fall schon mal eine prominente Besetzung am Start.
Und Erfahrung mit dem Medium Film hat Lay Low auch bereits. Sie schrieb schon für zwei weitere Filme sowie fürs Theater die zugehörige Musik.

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